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Neujahrsempfang der Stadt Glinde – Viele Besucherinnen und Besucher im Festsaal des Marcellin-Verbe-Hauses

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Bürgermeister Rainhard Zug und Bürgervorsteher Claus Peters schauen auf das Jahr 2026 und suchen das Gespräch mit dem Publikum.

Jede Menge Hände schüttelten Glindes Bürgervorsteher Claus Peters und Bürgermeister Rainhard Zug am Sonntagvormittag (11.01.2026) vor dem Glinder Festsaal. Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt bildete sich am Eingang wieder eine lange Warteschlange, denn rund 200 Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Politik, der Wirtschaft, von Verbänden und Freiwilligenorganisationen waren gekommen.

In seiner kurzen Ansprache erinnerte Bürgervorsteher Claus Peters an das vergangene Jahr und gab einen kurzen Ansporn für 2026. Dabei lobte er unter anderem den Einsatz der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und dankte den ehrenamtlich engagierten Menschen. Claus Peters appellierte an mehr Miteinander. Debatten seien emotionaler geworden, Positionen würden sich schnell verhärten. „Für unser Miteinander ist dabei entscheidend, dass wir den Dialog nicht weiter verlieren. Dass wir unterschiedliche Meinungen einfach akzeptieren, ohne einander die Legitimität abzusprechen. Eine demokratische Gesellschaft lebt vom Austausch, vom Widerspruch, von Meinungsvielfalt und vom respektvollen Umgang damit“, so Bürgervorsteher Claus Peters. Er wünschte sich für das neue Jahr: „Widersprechen wir, wo nötig – aber bleiben wir im Gespräch. Denn Demokratie lebt von Beteiligung, dem aktiven und wohlwollenden Zuhören und eben nicht vom Rückzug.“

Bürgermeister Rainhard Zug schaute auf das vergangene Jahr zurück und präsentierte Bilder der bewegten Monate, von Auszeichnungen über europäischen Austausch bis hin zu Eröffnungen, Festen und Wahlen. Auch Rainhard Zug ergriff das Wort für die Demokratie: „Wie wir alle wissen, fallen positive Wendungen nicht vom Himmel, sondern sie müssen hart erarbeitet werden, mal kontrovers, mal intensiv diskutiert. Ja, das kann manchmal dauern, aber unsere Demokratie geht uns alle an und ist zu wichtig, als dass wir alle Entscheidungen einem ‚Superentscheider in Deutschland‘ überlassen.“

Gleichzeitig blickte Bürgermeister Rainhard Zug nach vorn und schilderte, was für die Stadt Glinde im Jahr 2026 wichtig werde. Ein neuer Flächennutzungsplan solle regeln, wie sich Glinde in den kommenden Jahrzehnten entwickele. Ein neues Verkehrskonzept rund um die Grundschule Tannenweg werde kommen. Die Vorplanungen für den Umbau des Schulzentrums Oher Weg würden beginnen. Wohnungen würden entstehen. Ein neuer Bürgermeister werde das Amt übernehmen. „Patrick Klose wird am 1. April 2026 Glindes dritter direkt gewählter Bürgermeister sein. Zu meiner Verabschiedung und seiner Vereidigung am 26. März 2026 lade ich bereits jetzt herzlich ein.“, so Rainhard Zug.

Im Laufe der Veranstaltung wurden zwei Personen mit einem Geschenk überrascht. Unter zwei zufällig ausgewählten Sitzen hatte Bürgermeister Rainhard Zug Karten für das Neujahrskonzert am 31. Januar versteckt. Die Freude über den Gewinn von je zwei Karten für das Konzert „Tim Fischer singt Hildegard Knef – Na und“ war groß. Alle anderen, mit weniger Glück, konnten weiterhin Karten per E-Mail bestellen (kultur@glinde.de) oder mittwochs von 9:30–13:00 Uhr und donnerstags von 14:00–18:00 Uhr in der Stadtbücherei Glinde kaufen. Weitere Informationen gibt es unter www.glinde.de/neujahrskonzert.

Den gelungenen kulturellen Rahmen des Neujahrsempfangs bildeten in diesem Jahr der Leiter der Musikschule Glinde, Ian Mardon, mit der Violine sowie die Lehrkräfte Antje Tholen (Querflöte) und Boris Bojic (Gitarre). Nach dem offiziellen Teil des Neujahrsempfangs der Stadt wurden Themen der Ansprachen sowie andere Inhalte in vielen Gesprächen vertieft.