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Kröten wandern bald wieder in Glinde – Hinweisschilder und Zaun aufgestellt.

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Eine Frau und ein Mann knieen neben einem Krötenschutzzaun.

Mit steigenden Temperaturen machen sich die ersten Kröten auf den Weg. Im Bereich Schlehenweg und Kupfermühlenweg weisen jetzt Schilder drauf hin. Ein Zaun soll die Tiere schützen. Freiwillige tragen sie über die Straße.

Bald geht sie wieder los, die große Quakerei - im Bereich Spinosa am Schlehenweg und am Kupfermühlenweg startet die Krötenwanderung. Für Amphibien ist es Musik, Lockruf und Paarungssignal gleichzeitig. Die Aufführungsorte für das Schauspiel sind rund um das Regenrückhaltebecken Schlehenweg und Mühlenteich/ Parkplatz/ Am alten Kirchweg/ Kupfermühlenweg. In Abschnitten hat das Team des Baubetriebshofes jetzt Schilder aufgestellt, die auf die Krötenwanderung hinweisen. Außerdem gibt es in diesem Jahr einen Krötenschutzzaun im am Kupfermühlenweg. Diese hindert die Amphibien am Queren der Straße und leitet sie zu Eimern. Freiwillige Helferinnen und Helfer vom BUND Glinde leeren diese mindestens einmal pro Tag. Sie sind quasi ein Krötentaxi über die Straße. Beim Aufbau der Zäune haben gerade (25.02.2026) Annika Voss und Daniel Boggasch vom BUND Glinde geholfen.

Bei steigenden Temperaturen erwachen Kröten aus ihrer Winterstarre. Sie machen sich dann auf den Weg zu dem Gewässer, in dem sie selbst geboren wurden (im übertragen Sinne versteht sich). Genau dort werden sich die Kröten auch selbst fortpflanzen.

Deshalb erwarten wir in den kommenden Wochen Kröten, die versuchen über Straßen zu kommen. Kröten wandern den Schlehenweg entlang zum Regenrückhaltebecken und auch im Bereich des Mühlenteiches am Kupfermühlenweg sind sie unterwegs. Beziehungsweise werden dort Helferinnen und Helfer unterwegs sein, die Kröten über die Straße tragen. Die Stadt Glinde bittet um Rücksicht. Die Fahrbahn ist für die Tiere immer einer der gefährlichsten Punkte. Sie sind nicht so flink unterwegs, werden oft von Autos erfasst. Darauf weisen jetzt die Hinweisschilder jetzt hin.

Helferinnen und Helfer bauen einen kniehohen undurchlässigen Zaun zum Schutz von Kröten auf.
Vor einem Teich steht ein Schild mit der Aufschrift "Vorsicht Krötenwanderung"