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Fairtrade-Stadt Glinde hat eine neue Vorsitzende und plant neue Aktionen

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Fairtrade-Stadt
Die Fairtrade-Steuerungsgruppe auf einem Gruppenfoto.

Der Einsatz für fairen Handel geht in Glinde weiter. Die Fairtrade-Steuerungsgruppe hat bei ihrer Sitzung eine neue Vorsitzende gewählt und ein Jahresprogramm erarbeitet.

Seit Sommer 2022 hat Glinde eine Fairtrade-Steuerungsgruppe. Engagierte Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft machen sich gemeinsam stark für fairen Handel, gerechte Bezahlung von Menschen in vielen Ländern der Welt und kämpfen direkt gegen Kinderarbeit und Ausbeutung von Kleinbäuerinnen und -bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeitern. Unter dem Vorsitz von Ulrike Müller-Kopsch wurde Glinde im Sommer 2024 der Titel „Fairtrade-Stadt“ verliehen. Sie hat viele Gespräche geführt, Einzelhändler zum Engagement überzeugt, Aktionen organisiert und unterstützt und sich persönlich immer für die gute Sache eingesetzt. Nach dieser sehr erfolgreichen Aufbauarbeit hat sich Ulrike Müller-Kopsch entschieden, den Vorsitz abzugeben.

Bürgermeister Rainhard Zug erklärt: „Ulrike Müller-Kopsch hat sich mehr als drei Jahre intensiv engagiert, damit Fairtrade in unserer Stadt noch bekannter wird. Dank ihrer Leistung machen mehr Menschen mit kleinen Taten die Welt ein bisschen besser. Für diesen Einsatz danke ich ihr sehr.“ Beim Treffen vor wenigen Tagen (26.02.2026) wurde intensiv diskutiert. Die Lösung: Ein Mitglied der Gruppe übernimmt den Vorsitz.

Stephie Möller ist eigentlich schon immer ehrenamtlich aktiv. Für die evangelische St.-Johannes-Gemeinde gehört sie zur Steuerungsgruppe. „Sich für andere einzusetzen, gehört für mich zum Leben dazu. Fairtrade setzt sich dafür ein, die Welt gerechter zu gestalten. Faire Bezahlung statt Ausbeutung ist ein wichtiger Teil davon“, so Stephie Möller. „Sich daran zu beteiligen, ist nicht schwer. Denn egal ob Supermarkt oder Discounter – Fairtrade-Produkte gibt es mittlerweile überall und für jeden Geldbeutel.“

Die Steuerungsgruppe hat außerdem besprochen, welche Aktionen in diesem Jahr noch mehr Aufmerksamkeit auf Fairtrade lenken können. Ostern, Marktfest und viele weitere Gelegenheiten sind schon im Stadtkalender notiert.