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Glinde möchte „Fairtrade Stadt“ werden

Im November 2020 wurde von der Glinder Stadtvertretung beschlossen, dass sich die Stadt Glinde an der internationalen Kampagne „Fairtrade Towns“ beteiligen möchte. Sie strebt damit das von Trans Fair e.V. verliehene Siegel an. Nun werden dafür erste Maßnahmen umgesetzt. 

Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade Town“: Bürgermeister Rainhard Zug, CDU-Fraktionsvorsitzender Rainer Neumann, Hajo Wullschläger vom Glinder Stadtmarketing, der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Kopsch, Leiterin Ulrike Müller-Kopsch, Wolfgang Manthei ebenfalls vom Glinder Stadtmarketing, Klimaschutzmanagerin Lisa Schill und der Geschäftsführer des Zweckverbandes Südstormarn Mathias Mucha (von links). Foto: Stadt Glinde
Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade Town“: Bürgermeister Rainhard Zug, CDU-Fraktionsvorsitzender Rainer Neumann, Hajo Wullschläger vom Glinder Stadtmarketing, der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Kopsch, Leiterin Ulrike Müller-Kopsch, Wolfgang Manthei ebenfalls vom Glinder Stadtmarketing, Klimaschutzmanagerin Lisa Schill und der Geschäftsführer des Zweckverbandes Südstormarn Mathias Mucha (von links). Foto: Stadt Glinde

„Fairtrade Towns“ fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen. Als „Fairtrade Town“ können sich Städte, kreisfreie Städte, Stadtbezirke, Gemeinden, Verbandsgemeinden, Kreise, Regionen, Inseln und Bundesländer bewerben. Die Teilnahme an der Kampagne ist kostenfrei. Für den Titel „Fairtrade Town“ muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln.

Die Fairtrade-Town-Bewegung ist seit 2000 weltweit erfolgreich, denn inzwischen gibt es 2208 Fairtrade-Kommunen in 36 Ländern. Allein 815 Kommunen und 50 Landkreise sowie 853 Fairtrade-Schools sind in Deutschland schon mit dabei. Auch in Schleswig-Holstein sei die Fairtrade-Town-Bewegung erfolgreich, denn es seien schon 25 Fairtrade-Kommunen mit dabei. Neben der ersten Stadt Lübeck, die im Jahr 2011 zertifiziert wurde, seien auch die Hallig Hooge und die Insel Fehmarn sowie 24 Fairtrade-Schools im Bundesland engagiert.

Aus diesem Grund stellte Glindes Bürgermeister Rainhard Zug eine lokale Steuerungsgruppe aus Interessierten unterschiedlicher Bereiche, wie zum Beispiel Gewerbe, Gastronomie, Vereine, Verbände, Kirchen, Politik und vielen mehr, zusammen, die die notwendigen Maßnahmen und Aktivitäten vor Ort koordinieren sollen. Als Vorsitzende der Steuerungsgruppe wurde Ulrike Müller-Kopsch gewählt. Als nächster Schritt wird in den nächsten Tagen ein Anschreiben der Stadt Glinde unter dem Motto „Glinde macht sich auf den Weg“ an Glinder Einzelhandelsbetriebe, Kirchen, Schulen, KiTas, Vereine, die Feuerwehr und die Glinder Gewerbevereinigung versandt, um das Fairtrade-Projekt vorzustellen und eine erste Kontaktaufnahme vorzubereiten. 

„Fairtrade Town Glinde“ (G&W03) ist eine Maßnahme aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept für die Stadt Glinde.

Unsere Stadt ist unter glinde.fairtrade-towns.de erreichbar.

Weitere Informationen bei

Fairtrade-Town Steuerungsgruppe

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