Gewerbelinie 536: Neuer Bus hält in der Wilhelm-Bergner-Straße

Seit vielen Jahren ist die Verbesserung der Busanbindung der Wilhelm-Bergner-Straße das Ziel der der Stadt Glinde und vieler dort ansässiger Unternehmen. Der für den ÖPNV verantwortliche Träger, der Kreis Stormarn, hatte unter anderem aus finanziellen Gründen bisher eine Umsetzung nicht realisieren können. Mit der Ansiedlung weiterer Unternehmen war es nun möglich, den Kreis Stormarn davon zu überzeugen, eine neue Buslinie mit zwei neuen Haltestellen in die Wilhelm-Bergner-Straße zu legen. Diese ist mit dem neuen Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2019 mit einer zweijährigen Probephase gestartet.
Die neue Gewerbelinie 536 verbindet wochentags, Montag bis Freitag, halbstündlich in den Berufsverkehrszeiten die S-Bahn-Haltestelle Reinbek mit dem Glinder Markt. Glindes Bürgermeister Rainhard Zug ließ es sich am ersten regulären „Arbeitstag“ der neuen Buslinie nicht nehmen, selbst einmal eine Probefahrt zu unternehmen. Gemeinsam mit zehn weiteren Fahrgästen zeigte er sich von der schnellen Anbindung des Glinder Gewerbegebietes begeistert. „So haben die Mitarbeiter*innen nun die Möglichkeit, ihren Arbeitsplatz auch ohne Auto zu erreichen. Wenn die neue Gewerbelinie 536 in den kommenden Monaten gut angenommen wird, hat der Kreis Stormarn eine vollständige Kostenübernahme nach der zweijährigen Probephase signalisiert. Aus diesem Grund würde ich mir einen großen Erfolg der neuen Buslinie wünschen“, so Bürgermeister Zug nach der ersten Probefahrt. 
Von den jährlichen Kosten in Höhe von rund 95.000 Euro sind knapp 90 Prozent finanziert. Zu 39 Prozent von der Stadt Glinde und der AktivRegion Sieker-Land-Sachsenwald und zu 50 Prozent vom Kreis Stormarn. Zur Sicherstellung der Finanzierung leisten auch die ortansässigen Unternehmen ihren Beitrag. Die Firmen Beos AG, Auto-Technik-Zagari, Alfa Laval, Reisswolf, Listan, Siegfried Jacob Hamburg, Jürgen Liebisch, Obi, Frank Ahrendt und die Volksbank Stormarn sind bereit die verbesserte Busanbindung über zwei Jahre mitzufinanzieren.

Ab 1. April: Parkscheibe nicht vergessen

Ab 1. April 2019 werden Jörn Wilkens und Ulrich Siebenberg als Überwacher des ruhenden Verkehrs im Glinder Stadtgebiet unterwegs sein. Autofahrer sollten dann stets daran denken, ihre Parkscheibe sichtbar hinter der Frontscheibe ihres Fahrzeugs zu platzieren. Wer das vergisst, muss in Zukunft mit einer Verwarnung rechnen. Damit wird ein Beschluss umgesetzt, den seinerzeit die Glinder Politik gefasst hatte.

Es geht nicht darum, Autofahrer abzuzocken, sondern die Sicherheit in der Stadt zu erhalten, denn immer wieder versperren Falschparker wichtige Rettungswege oder parken auf Behindertenparkplätzen, erklären Glindes Bürgermeister Rainhard Zug sowie Ordnungsamtsleiter Bernd Mahns. Zudem nehmen Dauerparker im Innenstadtbereich Kunden des Einzelhandels wichtige Parkmöglichkeiten.

Jörn Wilkens und Ulrich Siebenberg sind zu unterschiedlichen Zeiten im gesamten Stadtgebiet unterwegs und werden zunächst mit einem freundlichen Hinweis auf den Verstoß aufmerksam machen. Ab Mitte April, beziehungsweise 1. Mai müssen Falschparker dann aber mit einer Verwarnung rechnen. 

 

Erste offizielle Stromtankstelle in Glinde eröffnet

Das ist praktisch: Während man Einkäufe erledigt und durch die Glinder Innenstadt bummelt, kann man ab sofort sein Elektro-Fahrzeug an der ersten offiziellen und frei zugänglichen Stromtankstelle aufladen, die nun von Glindes Bürgermeister Rainhard Zug und e-werk Geschäftsführer Thomas Kanitz eröffnet wurde.  

Direkt am Glinder Marktplatz und gut sichtbar gekennzeichnet durch die blau markierte Parkfläche, ist die neue e-werk-Ladesäule nicht zu übersehen. „Wir wollen die E-Ladestruktur in unserem Versorgungsgebiet aufbauen und damit die E-Mobilität fördern“, erklärt Thomas Kanitz. 

Ausgestattet mit zwei Ladepunkten und einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt, zwei Steckdosen vom Typ 2 sowie einer Schuko-Steckdose, ermöglicht es die neue Ladesäule allen E-Fahrzeugtypen, hier aufzuladen. Der Ladevorgang ist denkbar einfach: Das E-Fahrzeug wird einfach mit dem Stecker an der Ladesäule angeschlossen. Mit einer RFID-Ladekarte, die die Kunden zuvor beim e-werk erhalten oder auch einfach per Smartphone-App, identifizieren sich die Nutzer. „Über den abgenommenen Strom folgt vierteljährlich eine Rechnung zum normalen Kilowatt-Preis“, erklärt Thomas Kanitz weiter. 

Dank des landesweiten Ladenetzes der e-werke, können E-Fahrzeugbesitzer auch in anderen Städten ihre Fahrzeuge bequem laden. Um den Mobilitätswandel weiter voranzutreiben, sollen in diesem Jahr insgesamt zwölf Ladesäulen durch das e-werk zwischen dem Hamburger Stadtrand und der Sachsenwald-Region aufgestellt werden, weitere sollen in den darauf folgenden Jahren folgen. 

Übrigens: Die E-Fahrzeuge laden an der Ladesäule Strom aus Erneuerbaren Energien, der ohne direkte CO²-Emissionen in skandinavischen Wasserkraftwerken hergestellt wird.