Verkehrsausschuss beschließt Verbesserungen im ÖPNV für Fahrplanwechsel 2018 und 2019

In der ersten Verkehrsausschusssitzung des Kreises Stormarn vom 27. August 2018 wurde bereits eine Reihe von Verbesserungen im ÖPNV für die nächsten zwei Jahre beschlossen. Für den diesjährigen Fahrplanwechsel im Dezember wird auf der Linie 374 (Bargteheide – U Hoisbüttel – S Poppenbüttel) der heutige Halbstundentakt in den Hauptverkehrszeiten zwischen Timmerhorn und Poppenbüttel bis nach Bargteheide verlängert.

Die Linie 536 (S Reinbek – Borsigstr. – Senefelder Ring) wurde seit Dezember 2016 jeweils zu 50 % von der Stadt Reinbek und einigen Gewerbebetrieben vor Ort finanziert. Aufgrund der guten Nachfrage übernimmt der Kreis die Linie zum Fahrplanwechsel in sein Grundangebot und damit auch die Finanzierung zu 100 %. Gleichzeitig werden die Fahrten im Halbstundentakt am Nachmittag auf einen 20/40-Minuten-Takt umgestellt, um bessere Anschlüsse zum 20-Minuten-Takt der S-Bahn zu erzielen.

Die Fahrten der Linie 233 (U Steinfurther Allee – Havighorst – Oststeinbek – U Mümmelmannsberg), die in den Hauptverkehrszeiten durch das Gewerbegebiet Oststeinbek geführt werden, wurden seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 von der Gemeinde finanziert. Hier übernimmt der Kreis aufgrund der Nachfrage die Fahrten morgens in Richtung Gewerbegebiet in sein Grundangebot und damit auch die Finanzierung.

Ebenfalls zum Fahrplanwechsel in diesem Jahr entfällt auf der Linie 263 (Wandsbek – Barsbüttel – Stapelfeld – Großlohe) die Umfahrung der „Schleife-Jenfeld“. Die Linie wird dann wieder mit allen Fahrten auf direktem Wege nach Barsbüttel geführt. Im gleichen Zug werden die heute am Nachmittag und frühen Abend zwischen ca. 15 und 20 Uhr beginnenden bzw. endenden Fahrten an der Haltestelle Barsbüttel, Am Bondenholz als Direktfahrten, ohne Bedienung des Gewerbegebietes, nach Willinghusen verlängert. Der 20 Minuten-Takt der Fahrten zu Möbel Höffner bleibt bestehen. Für Fahrgäste zwischen Wandsbek und Willinghusen ergibt sich durch diese Direktverbindung eine Fahrzeitersparnis von bis zu 10 Minuten.

Im Rahmen einer Neuausschreibung der Busverkehre zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 erhält die Linie 8110 (Bad Oldesloe – Bargteheide – Ahrensburg) in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags einen Halbstundentakt.

Ebenfalls im Zusammenhang mit der Ausschreibung werden die Betriebszeiten der Busse im Stadtverkehr Bad Oldesloe an Samstagen stündlich bis 18 Uhr verlängert.

In Bargteheide wird es ein komplett neues ÖPNV-Angebot im innerstädtischen Bereich geben. Hierzu wird neben der Einführung eines Anruf-Sammeltaxis für nicht durch den ÖPNV versorgte Wohngebiete von Montag bis Samstag im Stundentakt auch eine neue Buslinie ins Gewerbegebiet eingerichtet, die vom Bahnhof aus  unter anderem auch Famila und Aldi anbinden wird. Es ist geplant, diese Linie Montag bis Freitag von ca. 6 bis 22 Uhr im Halbstundentakt fahren zu lassen.

 

 

Erste offizielle Stromtankstelle in Glinde eröffnet

Das ist praktisch: Während man Einkäufe erledigt und durch die Glinder Innenstadt bummelt, kann man ab sofort sein Elektro-Fahrzeug an der ersten offiziellen und frei zugänglichen Stromtankstelle aufladen, die nun von Glindes Bürgermeister Rainhard Zug und e-werk Geschäftsführer Thomas Kanitz eröffnet wurde.  

Direkt am Glinder Marktplatz und gut sichtbar gekennzeichnet durch die blau markierte Parkfläche, ist die neue e-werk-Ladesäule nicht zu übersehen. „Wir wollen die E-Ladestruktur in unserem Versorgungsgebiet aufbauen und damit die E-Mobilität fördern“, erklärt Thomas Kanitz. 

Ausgestattet mit zwei Ladepunkten und einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt, zwei Steckdosen vom Typ 2 sowie einer Schuko-Steckdose, ermöglicht es die neue Ladesäule allen E-Fahrzeugtypen, hier aufzuladen. Der Ladevorgang ist denkbar einfach: Das E-Fahrzeug wird einfach mit dem Stecker an der Ladesäule angeschlossen. Mit einer RFID-Ladekarte, die die Kunden zuvor beim e-werk erhalten oder auch einfach per Smartphone-App, identifizieren sich die Nutzer. „Über den abgenommenen Strom folgt vierteljährlich eine Rechnung zum normalen Kilowatt-Preis“, erklärt Thomas Kanitz weiter. 

Dank des landesweiten Ladenetzes der e-werke, können E-Fahrzeugbesitzer auch in anderen Städten ihre Fahrzeuge bequem laden. Um den Mobilitätswandel weiter voranzutreiben, sollen in diesem Jahr insgesamt zwölf Ladesäulen durch das e-werk zwischen dem Hamburger Stadtrand und der Sachsenwald-Region aufgestellt werden, weitere sollen in den darauf folgenden Jahren folgen. 

Übrigens: Die E-Fahrzeuge laden an der Ladesäule Strom aus Erneuerbaren Energien, der ohne direkte CO²-Emissionen in skandinavischen Wasserkraftwerken hergestellt wird. 

Brücke Glinder Au gesperrt

Die Holzbrücke über die Glinder Au zwischen Havighorster Weg und der Sebaldkoppel muss ab sofort bis auf weiteres gesperrt werden. 

Die Prüfung durch einen externen Sachverständigen hat ergeben, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist.  

Ein Konzept für die Erneuerung der Brücke liegt vor. Der Bauausschuss hat in kommenden Sitzungen darüber zu entscheiden, wann und wie die Brücke ersetzt wird.  

Das Betreten der Brücke ist gefährlich uns strengstens untersagt!