Baum der Erinnerung am Mühlenteich

Am 11. April 2019 haben sich Familie, Freunde und Weggefährten getroffen, um am Mühlenteich einen Baum in Gedenken an Hans Meier zu pflanzen, der im Dezember 93-jährig verstorben war.

Fotos: Stadt Glinde / T. Woitaschek

- Bürgervorsteher Rolf Budde mit Hans Meiers Töchtern Karin und Sabine.

- Bekannt war der Geehrte unter dem Namen "Europameier".

- Nina-Kristin Simonsen und Yuna, Enkelin und Urenkelin von Hans Meier, sitzen schon einmal Probe auf der von Holger Bruch vom dm-Drogeriemarkt gespendeten Bank.

 

Kann man einen passenderen Baum zum Gedenken an Hans (Europa) Meier pflanzen, als den Ginkgo?


Der sehr robuste und gegen Krankheiten und Umwelteinflüsse resistente Baum kann 1000 Jahre alt werden, eine Wuchshöhe bis zu 40 m und einen Stammumfang von mehreren Metern erreichen.
Dieser Baum ist um 1730 aus Japan nach Europa gekommen und wird in der Medizin und als Nahrungsmittel genutzt. Die zweiteiligen Blätter stehen als Symbol für Liebe und Freundschaft, für Fruchtbarkeit, Langlebigkeit, Stärke, Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit. Sie unterstützen ein glückliches Leben und geistige Fitness bis ins hohe Alter. Außerdem besitzen sie eine Affinität zu Gold und Geld. Die Blätter waren früher sogar als Zahlungsmittel in Gebrauch. Ginkgo-Bäume sind Weltenbäume, nicht nur uralt, sondern auch fast überall verbreitet.


Mit dieser Baumpflanzung möchte die Stadt Glinde einem verdienten Bürger ein ehrendes Andenken setzen. Hans Meier hat sich nicht nur unermüdlich für Freundschaft und Frieden in Europa, insbesondere für die Aussöhnung zwischen Frankreich, Deutschland und Ungarn eingesetzt, sondern auch jahrzehntelang das Ortsgeschehen in verschiedenen Ehrenämtern bereichert und unterstützt.

Möge dieser Baum mindestens 93 Jahre an diesem Standort im Friederici-Park wachsen dürfen.
Der dm-Drogeriemarkt spendete für diesen Standort noch eine Sitzbank, die zeitgleich zur Einweihung aufgestellt wurde.