Freiwillige Feuerwehr Glinde auf dem Weg ins Hochwassergebiet

  • Aktuelle Nachrichten

Das Land Rheinland-Pfalz hat beim Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein Einheiten des Katastrophenschutzes um Unterstützung im Hochwassergebiet angefragt. Auch der Kreis Stormarn entsendet Einsatzkräfte der SEG Betreuung und der SEG Sanität des Katastrophenschutzes sowie eine kommunale Feuerwehrbereitschaft.

Das Land Rheinland-Pfalz hat über das Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein nunmehr kurzfristig eine Feuerwehrbereitschaft und die SEG Betreuung abgefordert, die sich im Laufe des 20. Julis vom Bereitstellungsraum in Siek in Richtung Rheinland-Pfalz in Marsch gesetzt hat. Darüber hinaus wird auch ein Notfallkrankentransportwagen der SEG Sanität zur Eigensicherung der Einsatzkräfte entsendet. 

Aufgabe der Einheiten aus Stormarn ist die Sicherstellung des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung zur Entlastung der dortigen Einsatzkräfte in der betroffenen Region (Kreis Ahrweiler) sowie die autarke Versorgung der eigenen Einsatzkräfte. Zur 2. Feuerwehrbereitschaft des Kreises Stormarn unter der Leitung des stellv. Bereitschaftsführers Holger Peters aus Oststeinbek zählt auch die Feuerwehr Glinde, die mit drei Fahrzeugen (ELW 1, LF 10/6, WLF mit AB Umwelt) sowie 12 Feuerwehrleuten unter der Leitung der Zugführerin Bianka Bohn im Konvoi vom Landrat und dem Kreisbrandmeister verabschiedet und in Marsch gesetzt wurden.

Ziel war zunächst Neumünster, wo die Stormarner Einheiten mit Einheiten von Feuerwehr, THW und Katastrophenschutz aus dem Herzogtum Lauenburg und aus Ostholstein in ein Landeskontingent mit insgesamt ca. 700 Einsatzkräften zusammengefügt wurden. Von da aus ging es die Nacht durch weiter. Die Entsendung in das Einsatzgebiet ist wohl zunächst für rund sechs Tage eingeplant.

Inzwischen erreichte die Kameradinnen und Kameraden auch folgende Nachricht mit Grüßen des 1. Stadtrates Frank Lauterbach:
 
"Liebe Kameradinnen und Kameraden,
 
im Namen der Stadt Glinde sagen wir alle, Politik, Verwaltung und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Glinde herzlichen Dank für  die Einsatzbereitschaft der FF Glinde.
Nicht nur reden, sondern handeln ist das Gebot der Stunde. Wir wünschen euch allen einen erfolgreichen Einsatz im Katastrophengebiet. Helft Mensch und Tier und lindert damit die größte Not. Wieder einmal zeigt sich, wie schnell das eigene Leben auf die bloße Existenz und die elementarsten Bedürfnisse zurückgeworfen werden können. Umso wichtiger ist es dann, in der Not solidarisch zu sein und denen zu helfen, die außer ihrem Leben nichts mehr haben. Unsere guten Wünsche begleiten euch.

In Gedanken sind wir aber auch bei den vielen Opfern und deren Angehörigen. Helft, so wie ihr es gelernt habt. Bleibt achtsam und kommt gesund aus dem schwierigen
Einsatz zurück.
 
Mit besten Wünschen
Frank Lauterbach
(Erster Stadtrat Stadt Glinde)"

Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Glinde machten sich mit dem 2. BB am Dienstagnachmittag auf dem Weg ins Hochwassergebiet nach Rheinland-Pfalz. Foto: mit freundlicher Genehmigung von Christoph Leimig
Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Glinde machten sich mit dem 2. BB am Dienstagnachmittag auf dem Weg ins Hochwassergebiet nach Rheinland-Pfalz. Foto: mit freundlicher Genehmigung von Christoph Leimig
Alle Nachrichten

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.