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Exkursion ins Rathaus – Ein Blick hinter die Kulissen

Kategorie: Nachrichten

Von: Christina Kriegs-Schmidt

Foto: Stadt Glinde/Kriegs-Schmidt

Die Neuntklässler des WPO-Kurses Recht vom Gymnasium Glinde waren zu Gast in der Glinder Stadtverwaltung.

Die Jugendlichen hatten sich mit ihrer Lehrerin Claudia Friedrich auf ins Rathaus gemacht, um nicht nur Glindes Bürgermeister Rainhard Zug einen Besuch abzustatten, sondern auch einen Blick hinter die Verwaltungskulissen zu wagen.

Inbegriffen war natürlich eine exklusive Führung durch das Rathaus und die Erläuterungen zu den Städtepartnerschaften, die Glinde pflegt. „Ich komme schon seit mehreren Jahren mit den Schülern des Wahlpflichtkurses ins Rathaus zu Besuch beim Bürgermeister“, erklärt Claudia Friedrich, die Chinesisch und Recht unterrichtet.
Gemeinsam mit den 14- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schülern hatte sich die Lehrerin im Vorwege gründlich auf den Besuch im Rathaus vorbereitet. „Wir haben einen Fragekatalog erarbeitet. Die Fragen sind jedes Jahr anderes, weil jeder Kurs anderes ist. Das ist spannend. Wir wollen hier Allgemeinwissen vermitteln, mit diesem Besuch das Fach anreichern und einen außerschulischen Kontext vermitteln“, so Friedrich. Und weiter: „In Glinde wird viel für Kinder und Senioren getan, aber was ist mit den Jugendlichen? Derzeit steht die Gründung eines Jugendparlaments bzw. Jugendbeirates in Glinde auf der Agenda. Wir wollen daher an der kommenden Sitzung des Sozialausschusses teilnehmen.“ Unter Tagesordnungspunkt 10 wird sich dieser Ausschuss am Dienstag, 02. Mai um 19 Uhr mit diesem  Thema beschäftigen.

Auch die Verwaltungsstruktur war vorab Thema im Unterricht und so war es den Schülerinnen und Schülern nicht neu, dass Bürgermeister Rainhard Zug ganz oben an der Spitze der Verwaltung seinen Platz hat. So wurde der Verwaltungschef ausführlich befragt, wobei nicht nur die Schulfusion Thema war. Der Flüchtlingsstandort Glinde, die Entwicklung der Wohnungspreise und in diesem Zusammenhang stehende Umweltauflagen beschäftigten die Beteiligten. Nachdem die Fragen geklärt waren, warum es in Glinde kein Schwimmbad und keine große Textilien-Kette gebe, beschäftigte die Schülerinnen und Schüler noch, wie man dazu komme, Bürgermeister zu werden und die wirklich nicht uninteressante Frage, was er verdient, der Bürgermeister.

 

 


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