Vorverkauf
Ansprechpartnerin
Tanja Woitaschek
Rathaus Zimmer 411
Tel.:
040 - 71002 - 212
E-Mail:
Theater/Vorverkauf:
Montag, Mittwoch und Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr
Donnerstag von 15.00 - 19.00 Uhr
Einzelverkauf:
Reihe 01 - 05: 22,00 €
Reihe 06 - 10: 20,00 €
Reihe 11 - 13: 18,00 €
Reihe 14 - 16: 14,00 €
bitte beachten Sie die Ermäßigungen
ABO
Reihe 01 - 05: 114,50 €
Reihe 06 - 10: 108,10 €
Reihe 11 - 13: 95,40 €
Reihe 14 - 16: 82,70 €
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Samstag, den 26. Oktober 2013
Beginn: 20.00 Uhr
„Der Wind macht das Fähnchen““
Ein Einfamilienstück von Philipp Löhle
mit: Meike Harten, Konstantin Graudus, Rabea Lübbe und Philipp Weggler
Regie: Harald Weiler (Rolf Mares Preisträger 2012 für diese Inszenierung)
Ausstattung: Lars Peter
Eine Aufführung aus der Reihe Kontraste des Winterhuder Fährhauses, Hamburg
Inhalt:
Neunzehnhundertundsowieso: Noch sind sie eine ganz normale, ein wenig spießige Familie. Vater, Mutter, Sohn und Tochter lächeln für Schnappschüsse am Frühstückstisch oder im Urlaub in Italien in die Kamera. Doch die Zeit vergeht und die Familienidylle bekommt Risse. Der erste große Krach steht ins Haus als Papa das Potential des neumodischen Internets falsch einschätzt und aus Stolz seine Stellung kündigt. Die Folge sind Krise und Trennung, dann Versöhnung und wieder Familienfotos. Doch die Eintracht ist trügerisch. Nachdem mit der Internetblase auch Papas neuer Job geplatzt ist, bleibt vom Familiensinn nichts mehr übrig. Tochter Sibylle hat ihr Studium geschmissen und verdient ihr Geld mit einem Modelabel, dass es nur im Internet zu kaufen gibt. Und auch Filius Tim hat am Ende einen Job.
Er ist Polizist und verhaftet ungerührt die Eltern, die als verarmte Verlierer der Gesellschaft die Tochter ausrauben. Was wir drastisch zugespitzt erleben, ist der Zerfall einer Familie und der Zerfall der gesellschaftlichen Solidarität.
Samstag, den 16. November 2013
Beginn: 20.00 Uhr
„Jugend ohne Gott“
Nach dem Roman von Ödön von Horváth
Für die Bühne bearbeitet von Peter Bause und Axel Schneider
mit: Peter Bause
Regie: Axel Schneider
Bühne: Axel Schneider / Sonja Zander
Kostüm: Susann Günther
Eine Aufführung des Altonaer Theaters, Hamburg
Inhalt:
Ein Lehrer korrigiert in den dreißiger Jahren die Arbeit eines Schülers, der darin Vorurteile gegenüber "Negern" äußert. Die Gedankenlosigkeit der Formulierung empört ihn - anstreichen wird er sie jedoch nicht, da er die Motivation dafür selbst nachvollziehen kann. Als er die Klasse dennoch belehrt, dass "Neger" auch Menschen seien, fordert diese in einem Brief seine Suspendierung. Der Direktor schützt seinen Kollegen und beauftragt ihn, die Gruppe zur vormilitärischen Ausbildung in ein Zeltlager zu begleiten. Dort wird er Zeuge eines Gewaltverbrechens. Kriminalistisch entwirrt Horváth die Tat und zeichnet das Bild einer Jugend in seelenloser Verfassung und unheimlicher Kälte, die sie befähigt, aus einfachsten Gründen und ohne Scham- und Schuldgefühl zu morden: "Warum habt Ihr das also getan? Sie wissen es selber nicht! Es kommen kalte Zeiten."
Erlebt hat Ödön von Horváth, dessen Buch 1938 in acht Sprachen übersetzt und auf Antrag der Gestapo in die "Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums" aufgenommen wurde, das ganze Ausmaß des Dritten Reiches nicht mehr. Er starb noch im selben Jahr im Exil bei einem Spaziergang auf dem Champs-Elysées, erschlagen von einem Ast.
Ein großartiger Stoff für einen großartigen Schauspieler. Peter Bause brillierte schon als Wallenstein, Galilei und König Lear am Altonaer Theater.
Samstag, den 11. Januar 2014
Beginn: 20.00 Uhr
„Weiße Pracht“
Komödie von Stefan Vögel
Hochdeutsche Fassung
Inszenierung: Sandra Keck
Bühne: Katrin Reimers
Kostüme: Christine Jakob
mit: Wilfried Dziallas und Edda Loges sowie sieben weiteren Darstellern aus dem Ensemble.
Eine Aufführung des Ohnsorg Theaters Hamburg
Inhalt:
Oma Ida freut sich alle Jahre wieder mächtig auf Weihnachten. Und auf den Besuch ihrer Tochter Edith, die zum schönsten Fest des Jahres mit Ehemann Herbert und den Kindern Sebastian und Christine anreist, um das Fest der Feste gemeinsam mit den Eltern, mit Onkel Eugen und Freundin Trudi zu begehen. Nur die Begeisterung von Großvater Jakob hält sich auch in diesem Jahr eher in Grenzen.
Ida dagegen hat mal wieder alles gegeben, damit die Feiertage zu einem himmlischen Familientreffen werden: Geschenke verpackt, das Festmahl vorbereitet und den Tannenbaum geschmückt – "Der Baum ist wirklich wunderschön"! Doch wie das Leben so spielt, verläuft die Heilige Nacht im Kreise ihrer Lieben alles andere als harmonisch. Jacob kann noch immer nicht "verknusen", dass Tochter Edith den Textilkaufmann Herbert geheiratet hat – wo sie doch mit einem Angestellten der Sparkasse eine bedeutend bessere Partie hätte machen können. Eltern und Kinder streiten, die Verwandtschaft nörgelt und bald steht der Familienfrieden auf der Kippe. Nur Großmutter Ida versucht hartnäckig, ihren Traum von fröhlicher Weihnacht doch noch zu retten - was dem Publikum ein pointengespicktes Theatervergnügen beschert. Heiter und besinnlich.
Samstag, den 8. Februar 2014
Beginn: 20.00 Uhr
„So oder so – Hildegard Knef“
“Ich jogge nicht, ich laufe Amok” H.K.
Musikalisches Theater
Regie: Hartmut Uhlemann
Von und mit; Gilla Cremer
Klavier: Gerd Bellmann
Eine Aufführung des Theaters Unikate, Hamburg
Inhalt:
Nach der umjubelten Premiere regnete es Rosen aus dem Publikum und Hymnen von der Presse: “Sensations-Solo!“ (Welt), „Ein Abend, der großes Theatersolo und intime Chanson-Interpretation miteinander verquickt.“ (Hamburger Morgenpost).
Gilla Cremer führt den Zuschauer durch Stationen aus dem Leben der Knef, spielt, erzählt, tanzt und singt sich durch Höhen und Tiefen dieser außergewöhnlichen Biografie: Kindheit beim Großvater, Theater, Kriegsgefangenschaft, Film, Hollywood, Berlin, 1951 eine Nacktszene, Skandal, Broadway, Berlin, Geburt der Tochter, Bundesverdienstkreuz, Brustkrebs, Bücher, Chansons, drei Ehemänner. Ein Leben, das für drei gereicht hätte.
„So oder so – Hildegard Knef“ ist eine Liebeserklärung an eine vielseitig begabte Künstlerin, eine wirkliche Entdeckungsreise für alle, die „die Knef“ als Klatsch- und Schlagertante verbucht hatten, ein bewegender Abend für ihre Verehrer und eine ungewöhnlich unterhaltsame Lektion n deutsche Geschichte. Premiere hatte die Produktion im St. Pauli Theater Hamburg. Dann lief das erfolgreiche Stück im Repertoire des 900 Plätze fassenden Hamburger Thalia Theaters, wo es auch seine 100. Vorstellung feierte.
Samstag, den 1. März 2014
Beginn: 20.00 Uhr
10 Jahre Familie Malente
„Das bisschen Spaß muss sein“
Musikalische Comedy-Revue
Von: Dirk Voßberg und Knut Vanmarcke
Inszenierung: Dirk Voßberg
Bühnenbild: Heiko de Boer und Bettina Bick
Kostüme: Melanie Rosewick und Knut Vanmarcke
Choreographie: Sebastian Kraft
Musikalische Leitung: Melanie Stahlkopf
mit: Peter & Vico Malente und den „Rosie Singers“
Inhalt:
10 Jahre unterwegs, 10 Jahre musikalische Zeitreisen, 10 Jahre Schlagerglück, 10 Jahre Spaß und gute Laune, 10 Jahre Witz und Parodie, 10 Jahre Lachen, 10 Jahre beste Unterhaltung, 10 Jahre glücklich machen, 10 Jahre schöne Stunden bereiten und 10 Jahre Herz und Leidenschaft für das Theater!
Und nun wird gefeiert! Mit einer großen Jubiläumsshow,
denn "Das bisschen Spaß muss sein!"
Ob Bata Illic, Nana Mouskouri, Mireille Mathieu oder Howard Carpendale – die schräge Familie Malente parodiert sie alle: Die Stars und Sternchen, die mit Schlagern, die noch heute jeder im Ohr hat, die Hitparaden stürmte. Peter und Vico Malente bringen für diesen besonderen Abend ihre liebsten Kollegen aus dem Showgeschäft auf die Bühne zurück. Sie alle sind als Geburtstagsgäste eingeladen und freuen sich, den Malentes zu diesem Jubiläum zu gratulieren.
Als Gäste dabei sind natürlich auch die Zuschauer der Show. Sie blicken vor und hinter die Kulissen. Und erfahren lustige, unglaubliche, geheime und wahnsinnige Anekdoten und Erlebnisse aus dem Leben der beiden Showstars.
Peter und Vico Malente sind hinreißend komisch und charmant und präsentieren mit liebevoll-ironischem Augenzwinkern gekonnten Klamauk. Zwei Glanzstücke echter Unterhaltungskunst am Schlagerhimmel! Tolle Kostüme, entzückende Bühnenbilder und die wandlungsfähigen, gesangsstarken Künstler, die an Stars und Sternchen von einst und ihre unverwüstliche Musik erinnern, machen die Revue zu einem Augen- und Ohrenschmaus fürs Publikum von heute.
Samstag, den 5. April 2014
Beginn: 20.00 Uhr
„Inspektor Campbells letzter Fall”
Kriminalstück
Von: Saul O’Hara
Regie: Wolfgang Rumpf und Matti Wien
Mit: Vera Müller, Peter Groeger, Thomas Hailer; Sarah Graf, Gundula Piepenbring, Lena Taege, Alexander Altomirianos und Kai-Peter Gläser
Eine Aufführung des Berliner Kriminal Theaters
Inhalt:
Inspektor Campbell will nicht eher in den Ruhestand gehen, bevor er nicht zwei Fälle geklärt hat, die ihn bereits seit langem beschäftigen. Aber wie überführt man einen charmanten, cleveren sechs Gattenmörder und eine raffinierte, verführerische sechsfache Gattenmörderin? Campbell findet den richtigen Dreh: Er bringt die beiden dazu, einander zu heiraten. Fortan wird der Zuschauer von dem Duell zweier Ebenbürtiger in Atem gehalten, die sich auf ihr tödliches Metier verstehen. In dieser turbulenten Kriminalkomödie stürzen Kronleuchter von der Decke, Pilzsuppen werden vergiftet und Weinkeller unter Strom gesetzt – und Inspektor Campbell zieht weiterhin geschickt die Fäden…
Saul O’Hara ist ein legendiertes Pseudonym des Dramatikers Peter Hacks (1928-2003) und seiner Frau Anna Elisabeth Wiede (1928-2009). Als DDR-Bürger hatte Peter Hacks kaum Chancen, seine Stücke auf bundesdeutsche Bühnen zu bringen. Nach mehreren Misserfolgen ersannen er und seine Frau das Pseudonym Saul O’Hara. Es sollte nicht nur Hacks Namen verschleiern, sonder auch den Erfolg am finanziell orientierten Boulevardtheater befördern.
