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Rundgang durch Glindes Geschichte
Der Rundgang dauert mit einem Kurzaufenthalt an den einzelnen Punkten ca. 2 Stunden und führt wieder an den Ausgangspunkt zurück.
Ausgangspunkt ist das Alte Gutshaus mit der Remise und von dort weiter zur Suck'schen Kate. Vorbei an den Deputatshäusern in der Dorfstraße zum Togohof bis zur Glinder Mühle mit dem Heimatmuseum, dem Wagenschauer und dem Lehmbackofen. Anschließend zur Villa Bode, den Kupfermühlenweg entlang zum ehemaligen Depot der Bundeswehr. Weiter führt der Rundgang zur Siedlung am Oher Weg, dem sogenannten 'Negerdorf' bis zur Gellhornpark-Villa und von dort aus zum alten Glinder Bahnhof.
Zum Download der Broschüre Historischer Rundgang durch Glinde.
Selbstverständlich erhalten Sie die gedruckte Broschüre auch im Rathaus. Bitte wenden Sie sich an die Information in der 1. Etage.
Zum Beginn des Rundgangs
Straßen der Stadt - Wissenswertes aus der Geschichte
Glinde hat inzwischen eine über Jahrhunderte alte Geschichte vorzuweisen.
Nachdem der Name der Stadt erstmals 1229 schriftlich zu Papier gebracht wurde, kann Glinde somit auf eine sehr lange Entwicklung zurückblicken.
Teile dieser Entwicklung spiegeln sich noch heute in den über hundert Straßen wieder. Sei es durch die Straßenführung, entsprechende Gebäude oder schlichtweg den Namen. Oftmals sind diese jedoch sehr in Vergessenheit geraten und viele Menschen nehmen die Straßennamen noch wahr – verstehen aber deren Bedeutung nicht mehr.
Zukünftig werden wir Ihnen auf dieser Homepage in loser Reihenfolge einen Überblick über die Straßen der Stadt und deren Hintergrund geben.
Trotz der Bemühungen, möglichst viele Informationen zu sammeln, sind manche Fragen offen geblieben, weil entsprechende Gesprächspartner oder ein passendes Buchwerk eventuell nicht zur Verfügung standen. Sollte Ihnen also eine Ungereimtheit auffallen oder eine wichtige Information fehlen, so können Sie es uns gerne wissen lassen.
Diese Rubrik wurde 2008 im Rahmen des 'FSJ Kultur' von Michael Rommel erstellt.
Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an die Betreuerin des FSJ-Kultur:
Tanja Woitaschek, Telefon 71002-212
zur Straßenübersicht
Stadtrundgang - Das alte Gutshaus
Das von Glindern liebevoll auch als "Schloss" bezeichnete Gebäude befindet sich zentral in der Stadtmitte, Möllner Landstraße 53, in einer teilweise noch erhaltenen Parkanlage mit Gutsteich und Fragmenten der alten Gutsmauer.
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Beschilderung historisch bedeutsamer Gebäude in Glinde
Details
Wissenswertes zum Gutshaus Glinde auch in der Rubrik 'Straßen der Stadt':
Sönke-Nissen-Allee
Weg an der Gutsmauer
Stadtrundgang - Die Remise
Die mit dem Alten Gutshaus ursprünglich gleichfalls zum Abriss bestimmte Wagenremise steht direkt neben dem Glinder Gutshaus an der Möllner Landstraße 55, nur wenige Schritte vom Marktplatz.
Seit August 2006 ist hier wieder ein gastronomischer Betrieb beheimatet.
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Wissenswertes zur Remise und zum Gutshaus Glinde auch in der Rubrik 'Straßen der Stadt':
Sönke-Nissen-Allee
Weg an der Gutsmauer
Stadtrundgang - Suck'sche Kate
In der Dorfstraße, gleich nach der Einmündung Bornweg, steht eine prachtvolle, reetgedeckte Fachwerk-Kate, von Linden umsäumt. Im Garten sieht man noch einen alten Schuppen, der vorübergehend der Feuerwehr diente, deren Spritzenhaus nur wenige Meter entfernt stand.
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Am 17. April 2007 ist das „Schmuckstück“ unter den Glinder Gebäuden in die Reihe „Beschilderung historisch bedeutsamer Gebäude in Glinde“ mit einbezogen worden.
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Wissenswertes zur Dorfstraße auch in der Rubrik 'Straßen der Stadt':
Dorfstraße
Stadtrundgang - Deputatshäuser
Die schmucken Deputatshäuser in der alten Dorfstraße sollten nach dem Willen des Grundstückseigentümers und der früheren Gemeinde Glinde bereits Mitte der 70er Jahre abgerissen werden, nachdem das Gut Glinde in die Feldmark verlagert worden war.
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Wissenswertes zur Dorfstraße auch in der Rubrik 'Straßen der Stadt':
Dorfstraße
Sönke-Nissen-Allee
Weg an der Gutsmauer
Stadtrundgang - Togohof
Das Gebäude wurde 1894 von H. Griem aus Rahlstedt errichtet. Er verkaufte 1934 an Ernst Hirt, dieser 1942 an die Gemeinde Glinde, die es vorübergehend verpachtete.
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Stadtrundgang - Glinder Mühle
Ihr Mühlrad im Stadtwappen macht die Glinder Mühle (Kupfermühlenweg 7) zu Recht zum Wahrzeichen der "Jungen Stadt im Grünen". Schon im Jahr 1229, als Graf Adolf IV das Dorf Glinde so freigiebig an die Nonnen verschenkte, erwähnte er die Mühle in der Urkunde ausdrücklich.
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Beschilderung historisch bedeutsamer Gebäude in Glinde
Details (Hochdeutsch)
Details (Plattdüütsch)
Wissenswertes zum Kupfermühlenweg auch in der Rubrik 'Straßen der Stadt':
Kupfermühlenweg
Stadtrundgang - Heimatmuseum
Das Heimatmuseum in der Glinder Mühle umfasst ein Mühlenmuseum, eine ortsgeschichtliche Sammlung und wechselnde Ausstellungen. Im eigentlichen Mühlenraum und auf dem Schüttboden finden wir die funktionstüchtig wieder hergestellte Mühlentechnik.
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Wissenswertes zum Kupfermühlenweg auch in der Rubrik 'Straßen der Stadt':
Kupfermühlenweg
Stadtrundgang - Wagenschauer
Auf der Mühlenwiese vor der Glinder Mühle findet man zwei Wagenschauer, die das Heimatmuseum ergänzen und als Unterstand für größeres Gerät dienen. Beide sind in ehrenamtlicher Regie des Heimat- und Bürgervereins und mit viel Eigenleistung entstanden.
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Wissenswertes zum Kupfermühlenweg auch in der Rubrik 'Straßen der Stadt':
Kupfermühlenweg
Stadtrundgang - Lehmbackofen
Zwischen den beiden Wagenschauern an der Glinder Mühle entstand im Jahr 2001 ein ganz besonderes Stück: Ein Lehmbackofen, wie er früher einmal an der Mühle gestanden haben mag.
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Wissenswertes zum Kupfermühlenweg auch in der Rubrik 'Straßen der Stadt':
Kupfermühlenweg
Stadtrundgang - Villa Bode
Die heutige Villa Bode am Kupfermühlenweg 2, in der das weit über die Grenzen Glindes hinaus von Feinschmeckern beliebte italienische Restaurant "San Lorenzo" seine Heimat hat, gehörte ursprünglich zum Anwesen der Glinder Mühle.
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Am 28. April 2010 wurde bei strahlendem Frühlingswetter das siebte Schild im Rahmen der Beschilderung historisch bedeutsamer Gebäude in Glinde enthüllt.
Aufgrund des großzügigen Sponsorings der Eheleute Dellavecchia (Eigentümer des Spitzenrestaurants San Lorenzo in der Villa Bode) konnte trotz angespannter Haushaltslage der Stadt Glinde die Reihe fortgesetzt werden.
Wissenswertes zum Kupfermühlenweg auch in der Rubrik 'Straßen der Stadt':
Kupfermühlenweg
Stadtrundgang - Gerätedepot
Zum Jahreswechsel 2005/2006 wurde die militärische Nutzung beendet und das Gerätehauptdepot Glinde (Möllner Landstraße 112) für eine zivile Folgenutzung geräumt. Für diese schlichte Nachricht des Jahres 1996 hatte Alt-Bürgermeister Hans-Peter Busch viele Jahre gekämpft.
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Wissenswertes zum ehemaligen Depotgelände:
Stadtentwicklung
1. Spatenstich zum Rückbau am 14.03.2008
Stadtrundgang - Siedlung Oher Weg
Die Siedlung Oher Weg wird auch Negerdorf genannt. Einig ist man sich nicht, was den ungewöhnlichen Namen der kleinen, ca. 1936 gebauten Siedlung am Oher Weg ausgelöst hat; woher er kommt, ist dagegen klar: Der Volksmund hat hier prägend gewirkt.
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„Beschilderung historisch bedeutsamer Gebäude in Glinde“ - Seit 26.02.08 erläutert eine Informationstafel am Oher Weg, welchen geschichtlichen Hintergrund die kleine Reetdachsiedlung hat.
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Stadtrundgang - Gellhornparkvilla Hof Redenwiesen
Hof Redenwiesen war für die Glinder über Jahrzehnte unbekanntes Territorium. Von der ehemaligen Bahnhofstraße (Avenue St. Sébastien) führte eine durch ein großes Tor versperrte Auffahrt in das tiefe Gelände, das sich bis über den Weidenweg hinaus ausdehnte.
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Stadtrundgang - Bahnhof Glinde - Stormarn'sche Kreisbahn
Mit der 1907 eingerichteten Stormarn'schen Kreisbahn wurde die Strecke Hamburg-Tiefstack-Billbrook-Billstedt-Havighorst-Glinde-Lütjensee-Trittau erschlossen, an der auch noch weitere Haltestellen bedient wurden.
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Wissenswertes zum alten Bahnhof auch in der Rubrik 'Straßen der Stadt':
Av. St.-Sébastien
Stadtrundgang - Ballmerhaus

- Ballmerhaus
Am 11. Juli 2007 ist das 5. Schild im Rahmen der Beschilderung historisch bedeutsamer Gebäude in Glinde, im Sandweg 8, aufgestellt worden.
Erinnert wird mit der Gedenktafel an den Maler Karl Ballmer, der sich 1936 das Atelierhaus in Glinde bauen ließ.
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(Dieser Beitrag ist neu und wird in der Broschüre 'historischer Rundgang durch Glinde' bei Neuauflage ergänzt)

















