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Fortsetzung Gellhornparkvilla

Mehr als die Zufahrt und den alten Baumbestand konnte man vom Tor aus, der heutigen Wegeeinmündung "Im Gellhornpark", auch nicht erkennen.

Ursprünglich war das Gebäude 1904 als "Villa Jagdhütte" von Adolph Friedrich Götting auf Redenwiesen erbaut worden. Nach seinem Tod 1912 ging es kurzfristig an den Kaufmann Laspe, der es zu einem Herrenhaus umbaute.
1919 erwarb es der Offizier Kurt von Gellhorn, dessen Familie das Anwesen bis zu Beginn der 70er Jahre bewohnte.

Die bei einem Bombenangriff 1944 getroffene Villa wurde nur notdürftig instand gesetzt. Erst als Park, Garten und Villa 1974/75 von der Gemeinde Glinde erworben wurden, erhielt das Herrenhaus ein neues Dach und zahlreiche Reparaturen.

Dennoch nagte der Zahn der Zeit weiter an dem Gebäude. Nach vorübergehender Vermietung zu Wohn- und Gewerbezwecken stand es ab Mitte der 90er Jahre leer und war lange Zankapfel zwischen den Kommunalpolitikern.

Seit Mai 2005 wird das Untergeschoss gastronomisch genutzt.

In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das Kutscherhaus; dahinter ein früheres Nebengebäude, das von der Stadt zum Pfadfinderhaus umgebaut wurde und als solches erhalten bleibt.

Teile der Gartenanlage vom Hirtenweg zum Herrenhaus und zwischen Villa und Teich stehen nach Landesrecht unter Denkmalschutz.



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