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Fortsetzung Glinder Mühle
Daher wissen wir, dass Glinde seit rund 775 Jahren eine Mühle hatte.
Ob sie durchgehend auf den heutigen Fundamenten stand, konnte noch nicht geklärt werden. Mindestens aber seit 1648 ist ihr wechselhaftes Schicksal dokumentiert, das sie von einer Kornmühle zur Fellmühle, zum Kupferhammer, zur Farbholzmühle und zurück zur Kornmühle brachte.
Wer sich dafür interessiert, findet in der Mühle, die zugleich als Mühlen- und Heimatmuseum dient, eine interessante Auswahl von Modellen der unterschiedlichen Mühlentypen, aber auch weiterführende Lektüre.
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Fortsetzung Beschilderung historisch bedeutsamer Gebäude in Glinde
Die Glinder Mühle
25.03.1229
Erste urkundliche Erwähnung. Adolf Graf von Holstein verschenkt mit dem Dorf Glinde auch die Mühle an die Nonnen des Klosters Hoibek. Da sie schon bestand hatte, ist die Glinder Mühle mit Sicherheit die älteste der Region
1529
Nach Auflösung des Klosters geht die Mühle in den Besitz des Dänenkönigs Friedrich I. über, der zugleich Herzog von Holstein war
23.04.1648
Die bisherige Kornmühle wird an das Amt der Weißgerber zu Hamburg verpachtet und zu einer „Fell-Mühle“ (besser: Walke) umgebaut
07.08.1679
Der Hamburger Händler Hermann Alberding pachtet die Mühle und baut sie zu einem Kupferhammer um
1849
Das Mühlengebäude brennt ab und wird innerhalb eines Jahres wieder aufgebaut
1864
wird aus der „Kupfermühle“ eine Farbholzmühle
1866
schließt sich der Kreis: Die Glinder Mühle wird wieder zu einer Kornmühle umgebaut und bekommt drei Mahlgänge
1887
wird die Mühle auf Turbinenantrieb umgestellt
1952
wird die Turbine endgültig abgestellt. Der letzte Müller, Wilhelm Neuhaus,
nutzt die Mühle noch bis 1975 als Futtermittelhandlung
1979
Die Glinder Mühle wird unter Denkmalschutz gestellt und
1982
von der Stadt Glinde ersteigert
1983
beginnt die Grundsanierung, die einem Neubau nahe kommt
23.08.1985
Die Glinder Mühle wird feierlich als Museum und Kulturstätte eingeweiht und dem Heimatverein zur Nutzung übergeben
Die Beschilderung als pdf Dokument
Fortsetzung Beschilderung historisch bedeutsamer Gebäude in Glinde - Plattdüütsch
De Glinner Möhl
25.03.1229
Dat eerste Mal in en Oorkunn nöömt. Adolf Graf vun Holsteen verschenkt mit dat Dörp Glinn ok de Möhl an de Nonnen vun dat Klooster Hoibeek. Se weer to düsse Teit al dor, so dat de Glinner Möhl mit Sekerheit de öllste in de Region is.
1529
Nadat dat Klooster oplööst weer, kreeg de Dänenkönig Frederik I., de ok Hertog vun Holsteen weer, de Möhl.
23.04.1648
De betherige Kornmöhl warrt vun de Wittgarvers to Hamborg pacht un to en „Fell-Möhl“ (beter: Walk) ümboot.
07.08.1679
De Hamborger Hannelsmann Hermann Alberding pacht de Möhl un boot ehr to enen Kopperhamer üm.
1849
Dat Möhlenbowark brennt af un warrt binnen een Johr wedder opboot.
1864
De „Koppermöhl“ warrt en Farvholtmöhl.
1866
De Krink geiht to: De Glinner Möhl warrt wedder to en Kornmöhl üm-
boot un kriggt 3 Mahlgäng.
1887
De Möhl warrt op Turbinenbedrief ümstellt.
1952
De Turbien warrt för ümmer afstellt. De letzte Möller, Willem Neuhaus, bruukt de Möhl noch bet 1975 för enen Foddermiddelhannel.
1979
De Glinner Möhl kriggt de Schuul as Denkmal.
1982
De Stadt köfft de Möhl bi en gerichtliche Aukschoon.
1983
Dat Bowark warrt vun Grund op saneert. Se is meist en Neebo.
23.08.1985
De Glinner Möhl warrt fierlich as Museum un Kultursteed inwieht un den Heimatvereen övergeven, de hier ok dat Leid kriggt.
Beschilderung als pdf Dokument
