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Fortsetzung Suck'sche Kate

Hier wohnte der Anbauer und Schuhmacher Johann Hinrich Suck mit seiner Familie, der 1845 dort geboren und von 1894 bis 1923 Gemeindevorsteher des Dorfes Glinde war.

Als Gemeindevorsteher genoss der ole Suck großen Respekt in der Bevölkerung, weil er stets für alle Probleme ansprechbar war. In der Schuhmacherwerkstatt seiner Kate oder in der guten Stube wurden die Probleme einfacher Leute gelöst und Anliegen des Gutsbesitzers verhandelt.

Suck traf gradlinige, klare Entscheidungen und war für seine gerechten Urteile bekannt. Auch die Steuern kassierte er selbst. Die Kate, die unter Denkmalschutz steht, wurde bis Ende 2011 von der Enkelin des "Alten Suck" bewohnt.

An der Außenwand zur Dorfstraße findet sich das Bronzerelief „De ole Suck + siene Fru“ von Karin Hertz.

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Fortsetzung Beschilderung historischer bedeutsamer Gebäude in Glinde

1) Die Suck’sche Kate in der Dorfstr. 16 hat nun auch ein Hinweisschild im Rahmen des Projektes „Beschilderung historisch bedeutsamer Gebäude in Glinde“ erhalten.
Beschilderung historischer Gebäude
2) Martin Hoppe u. Udo Eckert vom Glinder Bauhof passen das Schild ein.
3)  Anni Hancke, die heutige Bewohnerin des Hauses mit ihrer Tochter Elke Triebe

Unter den wachsamen Augen von Anni Hancke, die bis Ende 2011 das haus bewohnte, und ihrer Tochter Elke Triebe ließ die Stadt Glinde nun im Vorgarten ein Hinweisschild aufstellen. Nach Fertigstellung der Arbeiten ließen die ersten Passanten nicht lange auf sich warten und lasen sich den Text interessiert durch.

Den Text hat Hans-Peter Busch entworfen, in Abstimmung mit dem Heimat- u. Bürgerverein, sowie den Familien Hancke / Triebe.

Fotoserie:

1) Die Suck’sche Kate in der Dorfstr. 16 hat nun auch ein Hinweisschild im Rahmen des Projektes „Beschilderung historisch bedeutsamer Gebäude in Glinde“ erhalten.

2) Martin Hoppe u. Udo Eckert vom Glinder Bauhof passen das Schild ein.

3)  Anni Hancke mit ihrer Tochter Elke Triebe.




<b>Die Suck’sche Kate</b>

1813 
Peter und Anna Elsaben Suck beziehen eine Kate an diesem Platz, die später vom Sohn Carsten Hinrich Suck und seiner Frau Catharina Magdalene übernommen wird.

1845
wird hier der spätere Anbauer, Schuhmacher und Gemeindevorsteher Johann-Hinrich Suck als deren Sohn geboren.

1849
kommt sein Bruder, der spätere Lehrer und Heimatdichter Johannes Hinrich Suck zur Welt.

1855
Die Familie Suck lässt diese Kate durch einen Lohbrügger Zimmerermeister unter Verwendung von Teilen des baufällig gewordenen Vorgängerhauses für nur 630 Hamburger Courant (ca. 756 Reichsmark) errichten.
  
1883  
Schuhmacher Hinrich Suck wird am 21.08. zum stellvertretenden Gemeinde-
vorsteher  gewählt.

1894   
Am 24. März wird Hinrich Suck Gemeindevorsteher und bleibt es für 28 Jahre. Die Schusterwerkstatt und die gute Stube dienten zur Sprechstunde, als Büro und als Gemeindekasse.

1939  
Nach dem Tod des „olen Suck“ bleibt das Haus im Familienbesitz. Die Suck’sche Kate wird in den 70er Jahren als „einfaches Kulturdenkmal“ eingetragen.

1993  
Die Stadt Glinde lässt das Bronzerelief „De ole Suck un siene Fru“ der Hamburger Bildhauerin Karin Hertz anbringen.

Die Beschilderung als pdf Dokument

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